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2015

Kreuze und mehr

Eine kleine Hütte am Stadtwald des Künzelsauer Teilorts Talä- cker dient aus Russland Zugewanderten als Gebets- und Erinnerungsraum an Vorfahren, die in Russland beerdigt sind. Die sogenannte „Klause“ wurde vor 20 Jahren erbaut und beherbergt 200 kleine Holzkreuze, die die Namen der verstorbenen Verwandten tragen. Die Klause war also in die Jahre gekommen und eine Renovierung notwendig. Um sie zu erhalten, initiierten im Frühjahr 34 Jugendliche um Diakon Wolfgang Bork das Projekt „Kreuze und mehr“. Sie lasierten, reinigten und renovierten an mehreren Nachmittagen die kleine Hütte, sodass sie zur Adventszeit von Grundschülern sogar für eine vorweihnachtliche Feier genutzt werden konnte. „Durch das Projekt haben die Jugendlichen erfahren, dass Orte des Gebetes schützenswert sind und wie ein verantwortlich übernommenes Projekt zu Ende gebracht wird“, sagt Bork.

Fördersumme: 750 Euro

500 Spielideen für Ehrenamtliche

Ein Buch mit mehr als 500 Spielideen für die Jugendarbeit? Dieser Wunsch vieler Ehrenamtlicher der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) steht kurz vor seiner Realisierung. Das Spielebuch der KLJB ist als Hilfestellungfür die Kinder- und Jugendarbeit gedacht. Es soll ein Nachschlagewerk für Spiele sein und ein leichtes Suchsystem beinhalten. Die Spiele werden in verschiedenen Kategorien wie zum Beispiel Kennenlernspiele, Vertrauensspiele, kooperative Spiele, Kreisspiele usw. eingeteilt. Das Spielebuch soll Ehrenamtlichen in den Ortgruppen, Bezirken und in den Arbeitskreisen als Dankeschön für ihre Arbeit kostenlos zugeschickt werden.

Föredersumme: noch im Abschluss

Kolpingjugend in Paraguay

Drei Wochen erlebten Jugendliche und junge Erwachsene der Kolpingjugend das Leben in Paraguay. Im Fokus stand die gemeinsame Partnerschaft mit dem Kolpingwerk Paraguay zu vertiefen und die persönliche Begegnung untereinander wieder neu zu beleben. Thematisch stand der Jugendaustausch unter der Überschrift „Soziale Ungerechtigkeit weltweit. Wirklichkeiten miteinander erleben, reflektieren und Veränderung gestalten.“ Das von den Jugendlichen selbst gestaltete  Programm beinhaltete neben dem Kennenlernen von landestypischen Bräuchen in Limpio, auch das Erleben des „normalen“ Lebensalltags von Jugendlichen aus Villarica oder Pastoreo sei es in der Schule und bei der Freizeitgestaltung. „Was brauche ich wirklich um glücklich zu sein?“, diese Frage stellten sich viele, besonders  nach ihrem Aufenthalt in Gastfamilien. Zu erleben, wie das Wenige, das eine Familie selbst besitzt, auch noch großzügig geteilt wird, war für die Jugendlichen eine bewegende Erfahrung, die zum Überdenken des eigenen Konsumverhaltens anregte. Eindrücklich war auch die Erfahrung, dass viele kein fließendes Wasser im eigenen Haus haben, aber dafür ein Smartphone um mit allen im Kontakt zu sein. Der große Wunsch aller Beteiligten ist es, gemeinsam in Kontakt zu bleiben und sich auch über eine so große Distanz für die Sache Kolpings einzusetzen - ein Besuch aus Paraguay nach Deutschland ist schon in Überlegung.

Fördersumme: 750 Euro












 

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