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2014

Heaven meets Earth

Zen-Meditation und Street Art – zwei Themen, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen. Doch bei dem Klosterwochenende in St. Ottilien in der Nähe von Landsberg, das in einer Kooperation zwischen JIN (Initiative für junge Erwachsene bei der Katholischen Erwachsenenbildung Esslingen) und der Hochschulseelsorge Nürtingen angeboten wurde, gab es eine Verbindung zwischen den beiden. Die Gruppe Studierender lernte ausführlich die christliche Meditation im Stil des Zen kennen. Dazu gehört eine Klangschalenmeditation, Qi Gong, Geh- und Sitzmeditation sowie eine Teezeremonie. Für die meisten stellten diese Erfahrungen den Höhepunkt des Wochenendes dar. Der Nachmittag wurde von Pater Cyrill gestaltet, der das Street Art-Projekt „Heaven meets earth” betreut. Im Zuge dessen entstanden auf dem ganzen Klostergelände die verschiedensten gesprühten Kunstwerke von jungen „Street Artisten” aus der ganzen Welt. Zusätzlich konnten die Teilnehmer an allen Gebetszeiten und Gottesdiensten teilnehmen. Eine Nachtwanderung in Stille, Kartenspielen bis in die Nacht hinein und gutes Essen rundeten das Wochenende ab. Die Kooperation mit der Hochschulseelsorge soll fortgesetzt werden.

Osterweg Stimpfach

„Wir wollen gar kein Geld, wir wollen nur den Innovationspreis”, so begann das Telefonat von Michaela Heidenreich, Ehrenamtliche der kleinen Katholischen Kirchengemeinde Stimpfach (Landkreis Schwäbisch Hall), mit der Geschäftsstelle der Jugendstiftung just. Da aber nur die Projekte ins Rennen um den Innovationspreis gehen, die auch von just gefördert werden, ließ sie sich doch zu einer kleinen Finanzspritze überreden. Nun haben Michaela Heidenreich und ihr Team beides, denn: Der Stiftungsrat der Jugendstiftung just verlieh den mit 500 Euro dotierten Innovationspreis just Geistesblitz einstimmig der Katholischen Kirchengemeinde St. Georg in Stimpfach für ihr Projekt „Osterweg”. Das Projekt der Gemeinde ist gekennzeichnet durch vielfältige Kooperationen und die herausragende Zusammenarbeit innerhalb des Ortes – kurz gesagt: ein ganzes Dorf war auf den Beinen. Die Schule lieh Holzbohrer und Beamer, der Kindergarten den Kaufladen, der Bauhof half beim Abbau, Firmen spendeten Lebensmittel, Schreinereien Holz – und zahlreiche Bürger beteiligten sich mit kleinen oder großen Gesten.Insgesamt machten 77 Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Konfessionen am Bau der 20 Osterweg Stationen mit. Über sechs Wochen hinweg wurden dann die Werke gebaut und anschließend im Garten des örtlichen Seniorenheims St. Anna aufgestellt. Darunter die Kreuzigungsstation, an der um Jesu Gewand gewürfelt werden konnte, oder eine aus Pappe gefertigte Grabhöhle, in die Besucher hinein kriechen konnten. Eröffnet wurde der Osterweg am Palmsonntag, danach konnte er noch drei Wochen erlebt werden. Ganz zur Freude der Bewohner des Seniorenheims – war doch im Garten noch nie so viel Trubel.

Joel Update

Was erwarten junge Menschen von der Jugendkirche? Welche Einstellungen haben sie zu Kirche und Religion? Welche Gestaltungselemente kommen bei den Mitfeiernden an? Diesen und anderen Fragen ging die Jugendkirche Joel mithilfe einer breit angelegten Umfrage unter SchülerInnen (13-20 Jahre) und Mitfeiernden der „Joel-Gottesdienste“ auf den Grund. In einer Fragebogen-Aktion wurden über 1.500 Schüler verschiedener Schulen in Ravensburg und Weingarten erreicht. Die Rücklaufquote war hoch. Auch dank vieler Lehrer, die die Aktion unterstützten. Parallel erfolgte eine Umfrage unter den Besuchern der Gottesdienste in Joel. Das Team der Jugendkirche erhielt dadurch wichtige Erkenntnisse für die weitere Arbeit im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsangebot.

Bei den Gottesdienst-Umfragen ließen sich zwei große Besuchergruppen ausfindig machen: Die Gruppe der 14-18jährigen dominieren, stark vertreten ist aber auch  die Gruppe der Erwachsenen ab 35. Daraus leitet sich ab, dass die Jugendkirche als Alternative zu den Familiengottesdiensten genutzt wird und die Jugendlichen oft gemeinsam mit ihren Eltern kommen. Dies ist eine Veränderung zur Intention der Jugendkirche in der Gründungsphase, steht aber ganz im Sinne des namensgebenden Propheten Joels „Alte und Junge haben Träume und Visionen.“ (vgl. Joel 3,1). Die vollständige Auswertung der Umfrage kann per Email an info@jugendkirche-ravensburg.de angefordert werden.

Fördersumme 1.500 Euro












 

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